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Ach, dieses Semester ist direkt besser, als das andere. Ich habe wirklich Spaß an meinen japanisch Seminaren. Das liegt vielleicht daran, dass ich auch später mal auch gerne mal nach Japan reisen will. Eigentlich schon immer, seit ich klein bin. Ich bin ja auch genau in dieser Pokemon – Mangazeit aufgewachsen und irgendwie hatte das mich schon geprägt. Auch andere, aber ich war dafür irgendwie besonders Empfänglich. Und weil ich das aber nicht als Hauptfach machen konnte, habe ich halt Deutsch genommen, drin war ich in der Schule eh immer sehr gut. Aber generell ist dieses Semester besser, als das letzte, weil wir uns alle einfach noch besser verstehen und auch abends etwas Zeit haben, um uns mal nach der Uni zuhause zu treffen und einfach mal die Seele baumeln lassen können. Das wird zwar aufhören, aber ich genieße es im Moment sehr!
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Ach, was habe ich da nur wieder gesagt. In der Uni ist es doch schön. Man sieht ja auch immer jeden Tag andere nette Leute, mit denen man sich in den Ferien – warum auch immer- nicht getroffen haben. Und wir Japaner sind mittlerweile ja sind eine recht kleine Truppe hier und deswegen kenn ich die meisten Anderen auch recht gut und freu mich immer, sie zu sehen! Außerdem haben wir dieses Semester fast nur Seminare zusammen und darauf habe ich mich wirklich schon total gefreut. Denn das ist mal was, wo man wirklich das Gefühl bekommt, dass man das Richtige tut. Ein paar hatten auch direkt keine Lust mehr, weil man da bei den Seminaren viel mitarbeiten muss. Aber das ist es ja eigentlich, was man bewirken will. Man lernt ja nicht lange eine kompliziere Sprache, um sie dann überhaupt nicht nutzen zu können, man braucht da, auch wenn es viel Überwindung kostet, Spracherfahrung.
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Das Semester hat wieder angefangen. Und es ist wirklich schade, denn der Rest von den Ferien, der war echt klasse. Ich hatte wirklich noch oft Besuch von Leuten, mit denen ich zusammen Abi gemacht habe. Außerdem sind ja auch die Leute von der Uni nicht weit weg gewesen und sind dann auch oft vorbei gekommen, um mal einfach zu chillen, vielleicht etwas zu trinken und auch um zu feiern. Und die Jungs von der Uni? Das sind ja sowieso meine beiden besten Kumpels hier, die nehme ich dann auch immer mit, wenn ich mal was mit anderen mache, das ist doch klar. Deswegen finde ich auch, dass diese Ferien, obwohl ich noch kaputt von Klausuren war – die ich ja jetzt alle ganz gut bestanden habe – und viel gearbeitet habe, einfach ganz große Klasse waren. Deswegen bin ich gerade gar nicht so froh, dass die Uni wieder los geht ;)
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Ich bin jetzt seit einer Woche wieder zuhause bei meinen Eltern. Das ist ja wirklich wie Luxusurlaub für mich. Ich hab das Hotel Mama noch nie so zu schätzen gewusst, wie jetzt. Es ist einfach Entspannung pur für mich. Kein Kochen, kein Waschen oder Bügeln. Ich muss nicht mal mit meiner Mutter zusammen einkaufen gehen. Ich habe einfach nur Freizeit gerade. Und das tut nach den anstrengenden Klausuren auch wirklich mal richtig gut. Und nächste Woche kommen mich ein paar Freunde besuchen, die in Bayern studieren. Aber so lange genieße ich erst mal die Zeit für mich, lege mich ausgiebig lange in die Badewanne oder lese den ganzen Tag. Und dann quatsche ich auch viel mit meinen Eltern. Denn während der letzten Tage im Semester hatte ich ja nicht so viel Zeit, alles zu berichten und das muss ja jetzt auch nachgeholt werden ;)
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Juhu. Ich habe die Nachklausur letzte Woche dann geschrieben. Ich hatte bei dieser Klausur auch ein besseres Gefühl, als ich bei der ersten hatte. Das haben mir dann nachher auch andere Bestätigt. Entweder war man einfach mal besser vorbereitet oder die Klausur war einfacher. Keine Ahnung. Aber das ist mir auch egal. Ich habe sie bestanden! Zwar nicht mit Bestnote oder so, aber was ich hab, das hab ich. Und bei der Klausur zählt sowieso die Note nicht, also geht nachher nicht in die Bachelornote mit ein, sondern das reine bestehen alleine zählt. Und das habe ich gemacht. Zwar weiß ich das erst seit gestern, aber irgendwie habe ich auch schon damit gerechnet. Und jetzt wird’s Zeit, dass ich wieder nach Hause fahre und meinen „Urlaub“ da verbringe. Denn nach all der Anstrengung und den (mehr oder weniger) guten Noten habe ich mir das auch wirklich redlich verdient, finde ich.
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Alle Klausuren sind geschrieben. Ich glaube, dass ich Japanisch in den Sand gesetzt habe, das war nur, weil ich so nervös war. Denn schließlich war es auch meine allererste Klausur an der Uni. Und ich war gelinde gesagt noch nie so nervös in meinem Leben gewesen. Okay, ich muss zugeben. Bei Japanisch haben wirklich die wenigsten bestanden. Beispielsweise keiner von meinen Freunden. Deshalb bin ich nicht so böse auf mich. Aber trotzdem könnte das zum Problem werden. Die anderen Klausuren habe ich mal gut, mal weniger gut bestanden. Aber immerhin, bestanden ist bestanden! Nur Japanisch macht mir wirklich sorgen. Deshalb lerne ich auch momentan so viel, wie noch nie. Obwohl ich jetzt schon das Gefühl habe, ich wäre gut vorbereitet. Aber das Gefühl kann täuschen. Und noch einmal nachschreiben kann ich nicht. Zumindest nicht in diesem Semester. Und das kann und will ich mir nicht leisten.
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Ja super. Ich habe meine erste Klausur sowas von in den Sand gesetzt! Natürlich war es Japanisch. Es ist immer Japanisch. Für gewöhnlich bin ich ja auch gar nicht schlecht in dem Fach, weil ich auch sehr viel dafür lerne. Aber diese Klausur war dafür gemacht, dass sie Leute da durchfallen. Da kann mir keiner was anderes erzählen. Und ich habe mich doch so gut vorbereitet… Aber dann bei der Klausur, da hatte ich einen totalen Blackout. So was hatte ich wirklich vorher noch nie. Klar, wenn man nervös ist, dann ist man nicht so gut, wie sonst. Aber da, da habe ich einfach nur noch versagt. Es war ganz schlimm. Dass ich diese Klausur nachschreiben muss, das war mir sofort klar. Aber das dauert noch was. Jetzt muss ich mich erst einmal auf die anderen Klausuren Konzentrieren, sonst muss ich noch mehr nachschreiben. Und das packe ich dann bestimmt nicht so gut.
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Gut, dass ich letztens schon mit dem Lernen angefangen habe. Denn jetzt lassen uns die Dozenten den Druck wirklich spüren. Wir sind noch nicht ganz mit dem Stoff vom Lehrplan durch und trotzdem ist es jetzt schon wirklich unübersichtlich viel zu tun. Zwar habe ich alles wiederholt, was wir bis jetzt gemacht haben. Und da bin ich auch schon einer der wenigen. Aber trotzdem habe ich den Stoff noch nicht so drauf und mache mir auch langsam schon sorgen, dass ich das nicht mehr so auf die Kette bekomme. Ja, ich bin ein Mensch, der, wenn es wichtig ist, übervorsichtig wird. Aber ich will nun einmal nicht erleben, wie ich durch alle meine Klausuren durchrassele. Das kann und will ich mir einfach nicht erlauben. Dafür ist mir das Studium zu wichtig geworden. Und auch zu teuer. Denn obwohl die Studiengebühren weg sind, heißt das nicht, dass man umsonst Student ist.
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Oh man, das klingt ja auch schon so, als hätte ich ein Problem mit Mädchen. Das ist natürlich Quatsch. Aber meine Probleme lagen daran, dass es so viele Menschen sind. Wenn ich im Hörsaal mal jemand Nettes kennen gelernt hatte, habe ich die Person bei der nächsten Vorlesung dann einfach nicht mehr wieder gefunden. Keine Chance. Und dann habe ich Mädchen irgendwie (denke ich zumindest) den Eindruck bekommen, als würde ich was von denen wollen. Erst als ich erklärt habe, dass ich eine Freundin habe, konnte man dann miteinander reden. Aber das ist ja auch mittlerweile Schnee von vorgestern. Ich fühle mich bis jetzt sehr wohl in meinem Studiengang und mit den richtigen Leuten an meiner Seite, machen sogar langweiligste Vorlesungen richtig Spaß. Also meistens jedenfalls ;)
Trotzdem weiß ich im Moment nicht, ob Japanisch so die beste Wahl gewesen ist. Aber wir werden sehen…
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In der Uni habe ich mich auch wirklich gut eingelebt. Zwar ist es immer noch ein wirklich stressiges Leben als Student. Obwohl ich mich schon etwas dran gewöhnt habe und auch einen straffen Terminplan habe, damit alles so klappt und keins meiner beiden Fächer zu kurz kommt. Trotzdem würde ich mich mehr als Germanist, als als Japanologiestudent sehen. Klar, das liegt einerseits daran, dass ich im Hauptfach nun mal Deutsch genommen habe und Japanisch „nur“ als Nebenfach studiere. Andererseits habe ich in Japanisch auch nicht wirklich viele Freunde gefunden. Ich habe ja schon erzählt, dass unheimlich viele Japanisch und Philo genommen habe und die Probleme, die das für mich nachzieht, hab ich ja auch schon erläutert. Nur war es als Junge auch schwer, in Germanistik Fuß zu fassen. Nicht nur, dass das ein totaler Massenstudiengang mit mehreren hundert Leuten ist, sondern ist der Anteil der Mädchen auch bei über 90%, was es nicht einfacher gemacht hat.
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Also bitte, versteht mich nicht falsch. Ich habe auch Leute getroffen, die sehr nett sind und Philosophie studieren. Auch ich selber habe vor, im Rahmen vom Studium Universale – das ist ein Projekt, das man bei (fast) jedem Studiengang machen muss und bedeutet, dass man auch mal in etwas Fächerübergreifendes reinschnuppern soll – auch mal Philo zu belegen. Das fand ich nämlich auch sehr interessant. Aber wenn ich mich in meinen Seminaren umblicke, dann sehe ich nur die Art von Menschen, die die Welt brennen sehen wollen. Ich denke, ihr wisst genau, was das für Typen sind. So von der Sorte, die einen dazu bringen, nachts schneller durch den schlecht beleuchteten Bahnhof zu gehen. Und das wären dann meine Kommilitonen geworden. Ja dann herzlichen Glückwunsch, ich denke, ich habe alles richtig gemacht.
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Langsam aber sicher habe ich mich dann aber doch an den Unialltag gewöhnen können und jetzt habe ich auch meinen Rhythmus gefunden. Noch bei meinem letzen Beitrag habt ihr ja gemerkt, wie unorganisiert ich war. Das hab ich jetzt aber glücklicher Weise in den Griff bekommen. Auch, als ich meinen Beitrag von letzem Monat gelesen habe, musste ich noch mal gut lachen. Denn an die Emos und die anderen Typen, die mir da so aufgefallen sind, habe ich eigentlich seit dem nicht mehr gedacht. Mich regen vor Allem andere Gruppen auf. Denn Japanisch und Deutsch ist eine sehr unübliche Fächerkomination, deswegen hänge ich mal mit den Japanern und mal mit den Germanisten rum. Aber unter den Japanern gibt es viele, die Philosophie noch dazu studieren und das sind nur Punks und Leute, die die Weltanschauung einer modernen Gesellschaft nicht anerkennen wollen aber dafür alles selber besser können.
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Habe ich mich letztens noch über die Studenten aufgeregt, die so tun als seinen sie Japaner kann ich heute mir Freude verkünden, dass der Großteil von denen schon wieder mit Japanisch aufgehört hat. Ich bin zwar ein wenig überrascht, dass es so schnell ging, aber was will man machen, Japanisch ist alles andere als einfach. Ich verbringe meine Tage momentan mit einem regelmäßigen Wechsel zwischen Japanisch lernen und Deutsch lesen, und finde kaum Zeit für mich. Aber was will man machen, das Unileben ist leider nicht mehr so angenehm wir früher, wo die Studenten kommen und gehen konnten, wann sie wollten.
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Man kann sagen was man will, aber die Facebook Werbung geht mir in letzter Zeit extrem auf die Nerven. Was soll das denn, dass mir diverse Angebote für Fernseher angezeigt werden, sobald ich in einem Beitrag „Fernseher“ geschrieben habe? Das ist doch der Beweis, dass für Facebook Werbung meine Beiträge von Facebook gescannt werden und die Werbung auf mich persönlich zugeschnitten wird. Aber nur um das mal klar zustellen, ich bin kein Verfechter der Datensicherheit, denn ich denke, dass man selbst für seine Daten verantwortlich ist. Wenn ich mich irgendwo anmelde und meine Daten angebe, muss ich mit den Konsequenzen rechnen. Aber das hat nichts mit der Facebook Werbung zu tun. Denn da werden nicht meine Daten bekannt gegeben sondern meine Beiträge gescannt. Selbst wenn ich angebe, dass nur meine Freunde die Beiträge lesen können, gibt es diese Art der Facebook Werbung und das nervt. Vor allem nimmt die Facebook Werbung extrem viel Platz auf der Seite ein und ich habe mich bisher noch nie dazu veranlasst gesehen einen Shop zu besuchen, nur weil rechts am Rand zu diesem Shop eine Facebook Werbung geschaltet ist. Eher das Gegenteil ist der Fall, ich halte mich möglichst fern von solchen Werbeangeboten und den Shops die dahinter stehen.
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Gestern Abend fand die glaube ich letzte Erstsemesterparty in diesem Jahr statt, diesmal war sie von den Studenten der Japanologie ausgerichtet. Da ich ja Deutsch und Japanisch studiere, bin ich also auch mal zu dieser Party gegangen, um mich ein bisschen mit meinen Kommilitonen zu unterhalten. Doch was da so alles rumrennt, man kann es kaum in Worte fassen. Dabei sind die Emos nicht mal die schlimmen Vertreter der Japanologie. Ich meine, ich kleide mich meist auch eher schwarz deswegen hab ich nichts gegen Emos, auch wenn es manche mit ihrer Einstellung ein wenig übertreiben. Bei der Japanologie sind die wirklich schlimmen diese „Möchtegern-Japaner“. Die sich ähnlich kleiden wie Japaner und dann, obwohl sie noch kaum ein Wort Japanich können mit begriffen wie „nani“ oder „kawai“ um sich werfen. Man hat das Gefühl, es fehlen denen am nötigen Respekt für die Sprache. Ich bin gespannt, wie viele davon weiter studieren werden.
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15.11.2011 - Uni
Ich habe mich ja vor Kurzem an der Kölner Uni eingeschrieben und mich so langsam an die dortigen Abläufe gewöhnen können. Doch ich finde es immer noch sehr erstaunlich, wie anders die Uni im Vergleich zu einer Schule ist. Ich meine, in der Schule wurde einem genau gesagt, was man wie wann und wo machen muss, aber davon gibt es an der Uni eigentlich nichts. Gut, es gibt Einführungsseminare, die einem den groben Ablauf erklären, aber das hilft nur minimal weiter. Vor allem wird man von der absoluten Masse an Materialien erschlagen. Ich muss lauf Aussage der Dozenten diverse Bücher in einem Semester lesen und dann auch noch die Materialien die für das jeweilige Seminar von Nöten sind. Da kommen allein bei Deutsch Massen von Blätter auf mich zu. Vor allem ist der Inhalt extrem schwer zu verstehen, zumindest habe ich das Gefühl. In den Schulbüchern ist alles leicht verständlich geschrieben und in der Uni haben wir lauter Monstersätze.
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